Wir alle sind auf der Suche. Wir versuchen, unseren Durst zu stillen – den Durst nach einem sinnerfüllten Leben, nach Glück und Anerkennung, nach Freiheit und Geborgenheit. Und vor allem: Wir sehnen uns nach Liebe! Wenn es wirklich das ist, wonach wir suchen, warum vergraben sich dann die einen in Arbeit, als ob Erfolg Liebe schenken könnte? Andere stürzen sich ins Vergnügen, als ob Unterhaltung und Zerstreuung ein Ersatz für Liebe wäre. Warum versuchen die einen aus Energie­feldern Kraft zu tanken, als ob Energie zur Liebe fähig wäre? Andere suchen Antworten in den Sternen, als ob Gesteinsmassen im All uns liebevoll zugewandt wären. Warum gibt Geld vielen Menschen Sicherheit, als ob Materielles ihnen ein Liebesversprechen gegeben hätte? Warum werden Menschen vergöttert, wenn sie doch selber unter einem Liebesdefizit leiden?

Wann immer wir uns mit einem Ersatz für echte Liebe begnügen, sind wir auf dem Weg zurück zur Quelle auf halber Strecke stecken­geblieben. Die Quelle, von der ich spreche, stillt unseren Mangel und lässt uns zur Ruhe kommen. An der Quelle müssen wir Ängste nicht mehr betäuben und Schwächen nicht mehr verstecken, weil da jemand ist, der uns versteht, ermutigt und tröstet. Diese Quelle der Liebe existiert! Was auch immer du dir bisher unter „Gott“ vorgestellt hast, lass dieses Bild der Quelle auf dich wirken!