Roger Götz
Roger Götz

Ich zähle mich zu den glücklichsten Menschen der Erde. Nicht, dass ich keine Probleme und Konflikte kennen würde. Zwei Mal war ich am Rand eines Burnouts. Ich habe Wunschträume verfolgt und bin gescheitert. Projekte gingen schief und ich hatte nicht den erhofften Erfolg. Aber die wichtigsten Eckpfeiler meines Lebenshauses sind fest verankert: Gott liebt mich und ich liebe ihn. Ich liebe meine Frau und sie liebt mich. Wir sind seit 1987 verheiratet und erleben unsere Ehe als heilsames Beziehungstraining. Es ist Gnade, dass unsere beiden erwachsenen Söhne fest im Leben stehen und einen guten Weg eingeschlagen haben. Ich liebe sie und sie lieben mich. Meine Eltern sind für mich ein großes Vorbild in ihrer Treue, in ihren Gebeten und in der Art, wie sie die Herausforderungen ihres Lebens gemeistert haben. Ihnen gebührt Ehre. Sie haben mir durch alle Entwicklungsphasen hindurch viel Liebe geschenkt.

Ich bin ursprünglich Ton- und Bildingenieur und habe beim ZDF, bei der Deutschen Welle und 15 Jahre beim Schweizer Fernsehen (SFDRS) gearbeitet. Wie komme ich dazu, ein Buch zu schreiben, welches theologische, seelsorgerliche und psychologische Aspekte miteinander verbindet? Ich habe mich von einem introvertierten, projektorientierten Techniker zu jemandem weiterentwickelt, der Menschen fördern will. Meine sehr beziehungsorientierte Frau hat mich diesbezüglich motiviert und herausgefordert.

Nun arbeiten wir zusammen als Paarberater und Referenten bei FAMILYLIFE (Arbeitszweig von Campus für Christus Schweiz). Zudem leite ich den Aufbau des Kurs-Netzes lieben-scheitern-leben zur Aufarbeitung von Trennung und Scheidung. Zusammen leiten wir eine Lebensgemeinschaft mit 9 Personen. (Lies dazu den Artikel im Magazin Amen,)

Ich absolvierte berufsbegleitend eine theologische Ausbildung beim Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW) und habe verschiedene Seelsorge-Seminare besucht. Meine Frau und ich leiten das Seelsorgeteam am PraiseCamp. Eine Weiterbildung zum Erwachsenenbildner war für mich sehr nützlich bei der Entwicklung des ZUZUQU-Seminars.